
Die Zeit vergeht,
so zäh wälzt sie sich oftmals,
wie ein Lavastrom
und so behäbig,
manchmal scheint’s,
sie ist nur Illusion.
Durch die Epochen
kommt sie gekrochen;
doch halten kann man sie nie,
und irgendwann wird sie vergehen,
mit ihr das Zeitgeschehen,
und eine neue Zeit
sie folgt der alten,
so wie ein endlos' Band
geknüpft an die Gewalten
der vergang’nen Zeiten,
steht sie in dunklem Kleid
und hast du sie erkannt,
wird sie dir sanft entgleiten.
Es geht hier nicht um Ihr beeindruckendes Gedicht, das ich auch bei mir angezeigt habe mit Ihrem Namen.
Das steht ganz für sich, und daran will ich auch nicht rühren.
Es geht nur um eine Aussage darin, wozu ich etwas sagen mußte. Aber das will ich nun nicht mehr tun.
Es ist Ihr Gedicht. Und so hat es eine eigen Ausstrahlung und Wirkung, die viel in Bewegung bringen und Menschen bewegen kann.
So sehe ich es jedenfalls vor mir und freue mich mit.
Wer ehrlich sucht, wird in den Offenbarungen der Bibel auch auf alle Fragen Antworten finden.
JESUS kannte das Buch Mose und die Propheten, die Psalmen, auch „das Hohelied der Liebe“ auswendig.
Oft reagierte ER darauf, sogar als ER vom Teufel in der Wüste in Versuchung geführt wurde.
Der „Teufel“ forderte IHN mit Bibelversen heraus; doch letztlich konnte er JESUS nicht irreführen oder „besiegen“, – und mußte dann weichen.
Aber will ich hier etwa im Auftrage des HÖCHSTEN sprechen? Bin ich „Richterin“?
Muß ich hierauf überhaupt antworten?
Ich glaube nicht;
„denn unser Wissen ist Stückwerk“ sagte – glaube ich – Paulus in einem seiner Briefe an seine christlichen Gemeinden in Kleinasien oder Griechenland.
Das kann ja jeder im Neuen Testament der Bibel suchen und finden.
„Suchet, so werdet Ihr finden. Bittet, so werdet Ihr empfangen. Klopfet an, so wird Euch aufgetan.“
Frau Benseler, ich weiß, Sie sind eine gläubige Christin, möglicherweise haben Sie die Bibel jedoch nicht kritisch gelesen. Sie schreiben vom „Teufel“, als wäre er eine fremde Persönlichkeit gewesen, die Jesus in Versuchung geführt hat. Dem ist aber nicht so. Der Nazarener hat damals mit sich selbst gekämpft, denn er hatte die Wahl, entweder Macht über die Welt zu erlangen oder die Macht der Welt über sich selbst zu erdulden. Der Teufel ist doch nur ein Sinnbild des Bösen/Schlechten, das in jedem Menschen steckt. Er war auch keine 40 Tage in der Wüste, wie es in der Bibel steht, sondern nur eine lange Zeit. In der Kabbala zeigt uns die Zahl 40 eine lange Zeitspanne an.
Sie haben sich vieles hinzugereimt. Jesus kannte die hebräische Gesetzgebung, die in der Thora steht. Was er alles auswendig kannte, weiß niemand. Ich halte nichts von Paulus, aber er hatte hier recht: „Unser Wissen ist Stückwerk“. In manchen Dingen sollte man lieber schweigen. Das tue ich jetzt, denn ich wollte eigentlich auf Ihren skurrilen Kommentar nicht antworten, weil er gar nichts mit meinem Gedicht zu tun hat. Übrigens: Ich habe die Bibel gelesen. Der sogenannte Teufel hat an vielen Stellen mitgeschrieben.
Die Bibel beschreibt Gott als den Schöpfer und Herrn über die Zeit, der selbst in der Ewigkeit außerhalb der menschlichen Zeitdimension existiert. Während die menschliche Zeit als linear, begrenzt und flüchtig dargestellt wird, ist die Ewigkeit die endlose Realität Gottes, die er jedoch in das Herz des Menschen hineingelegt hat. Gottes Dimension: Gott existiert „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ [Psalm 90,2]
Im Herzen des Menschen: Laut [Prediger 3,11] hat Gott „die Ewigkeit in ihr Herz gelegt“. Menschen spüren eine Sehnsucht, die über das biologische Leben hinausreicht.
Geschaffene Ordnung: Sonne, Mond und Sterne wurden von Gott als Zeitmesser für Tage und Jahre erschaffen (1. Mose 1,14). Für Gott spielen Dimensionen keine Rolle: „Tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist“ [Psalm 90,4]. Geschichtslenkung/Zeitgeist: Gott wechselt Zeiten und Fristen [Daniel 2,21]. Eine Ewigkeit ist nicht unendlich. Er setzt Anfang und Ende fest (Alpha und Omega, Offenbarung 22,13).
Liebe Gisela, mir gefällt Deine Beschreibung der Zeit, wie sie sich zäh durch die Jahrhunderte schiebt, und wie sie uns immer wieder entgleitet. Du hast starke Bilder dafür gefunden, herzlichen Dank! Elisa
Liebe Elisa, zu meiner Freude verstehst Du, was mein Gedicht aussagen will. Vielen Dank und liebe Grüße, Gisela 💚
Ich habe es bei mir angezeigt.